Wohnungsneubauten verzeichnen einen Kostenanstieg von 10 % innerhalb eines Jahres

Jinny Verdonck

7. Juli 2017

Am Wohnimmobilienmarkt klettern die Preise unaufhörlich in die Höhe. Empirica hat herausgefunden, dass die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im letzten Quartal des Jahres 2016 im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres in den kreisfreien Städten um 9,9 % angestiegen sind. In den Landkreisen wurde ein Anstieg von 7,6 % registriert. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der inserierten Kaufpreise.

Auch bei den Ein- und Zweifamilienhäusern kletterten die Angebotspreise im vierten Quartal 2016 stark nach oben. So stiegen diese in diesem Zeitraum in den kreisfreien Städten um 9,1 % an und in den Landkreisen um 7,7 %.

Seit dem Beginn der empirica-Preisanalyse im ersten Quartal des Jahres 2004 wurden beträchtliche Zuwächse verzeichnet. So stiegen die inserierten Preise um 52,6 % für Neubaueigentumswohnungen und um 33,8 % für neue Ein- und Zweifamilienhäuser.

Im selben Zeitraum gingen auch die Angebotsmieten für Neubauobjekte nach oben, und zwar um etwa ein Drittel. München behält dabei seinen Status als teuerste Stadt Deutschlands. Im vierten Quartal 2016 lagen die Verkaufspreise in der bayrischen Landeshauptstadt laut empirica für eine neue Eigentumswohnung bei 7.062 Euro pro Quadratmeter und für neue Ein- oder Zweifamilienhäuser wurde in den Inseraten der Preis mit 7.261 Euro/m² angegeben. Die inserierten Mietpreise beliefen sich auf 16,40 Euro pro Quadratmeter.