Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch

15. Juli 2020

In etwa zwei Dritteln der im Jahr 2019 errichteten Neubau-Wohnungen werden nach Angaben des Statistischen Bundesamts erneuerbare Energien zum Heizen verwendet. Im Vergleich zum Vorjahr stellt das einen Anstieg dar. Während sich Wärmepumpen immer größerer Beliebtheit erfreuen, wird Gas als Energiequelle zunehmend seltener eingesetzt.

In 2019 wurden 67,2 % der neu gebauten Wohnhäuser mit erneuerbaren Energien beheizt. Dies stellt einen leichten Anstieg verglichen mit den Vorjahren dar (2018: 66,6 % und 2017: 64,6 %).

Von den insgesamt 108.100 neu gebauten Wohngebäuden hatten die erneuerbaren Energien als primäre Energiequelle einen Anteil von 47,7 %.

Wärmepumpe als beliebteste primäre Energiequelle

Die am häufigsten genutzte primäre Energiequelle für die Heizung waren mit 42,7 % Wärmepumpen. Somit werden in Neubauten Wärmepumpen noch vor Gas als Heizstoff (41,9 %) eingesetzt. Der Einsatz von Gas hat laut den Statistikern in den letzten Jahren abgenommen. Während Gas im Jahr 2017 noch einen Anteil an 47,7 % hatte, waren es in 2018 nur noch 43 %.

Sekundäre Energiequellen

Als sekundäre Energiequellen wurden in Neubau-Wohnungen zudem gerne Solarthermie eingesetzt, diese hatten einen Anteil von 15,2 %, gefolgt von Holz mit 13,8 %.