2021 verzeichnete Anstieg der Wohnungsmieten

25. Januar 2022

Entgegen vieler Prognosen verzeichnete das Jahr 2021 einen erheblichen Anstieg der angebotenen Mietpreise. ImmoScout 24 hat in seinem Wohnbarometer bundesweit einen Anstieg um 4,1 % beim Bestand und 7 % beim Neubau errechnet. Auch für 2022 wird prognostiziert, dass die Mieten in die Höhe klettern werden.

In den deutschen Metropolen sind die Mieten deutlich teurer geworden, wobei sich unter den sogenannten Big 7 auch ein Gefälle abzeichnet. Besonders Berlin registriert wachsende Mietpreise: Beim Bestand sind die Mieten um 6 % gestiegen und beim Neubau sogar um 8,8 %. In Köln liegt das Plus bei etwa 4,5 % bei Bestand und Neubau gleichermaßen. Auch in Frankfurt liegt das Preiswachstum beim Bestand um die 4,5 %, während die Mieten im Neubau lediglich um 1,5 % gestiegen sind.  

Laut ImmoScout 24 ist die Nachfrage in 2021 verglichen mit dem Jahr 2020 erneut gestiegen. Aufgrund der anhaltend sehr hohen Nachfrage und dem knappen Angebot wird erwartet, dass die Mieten in manchen Metropolen auch in 2022 weiterhin wachsen werden. In Berlin werden die Mietpreise beispielsweise laut Prognose um 7 % beim Bestand und 8 % beim Neubau wachsen. Währenddessen werden in München, Frankfurt und Hamburg die Mieten nach Angaben von ImmoScout24 vermutlich eher stagnieren. Das Preiswachstum werde eine Jahresinflationsrate von rund 3,1 % nicht übersteigen.

Doch in den deutschen Mittelstädten in Großstadtnähe sieht das Wachstum potenziell größer aus. In Kaiserslautern, Cottbus oder Ratingen werde das Plus bei über 5 % liegen, sowohl im Bestand als auch im Neubau.